Buchrezension

Rezension für die beiden Romane des MUC-Zyklus von Anna Mocikat

20160612_205134[1]

MUC:

München, 2120: Hundert Jahre nach dem großen Sterben, dem beinahe die gesamte Menschheit zum Opfer fiel, ist von dem Wohlstand der Stadt wenig übrig. Zerstörte Häuser, Müll und Dreck in den Straßen und Skelette in der U-Bahn, so präsentiert sich MUC, wie die Stadt mittlerweile heißt, der Kletterkünstlerin Pia.
Pia ist auf der Suche – nach ihrem Bruder, der vor Jahren verschollen ist, und nach Antworten. Denn das große Sterben haben nur Rothaarige überlebt, ihre Haare jedoch sind pechschwarz. Aber MUC ist kein Ort des Wissens und der Freiheit mehr, sondern eine ­gnadenlose Diktatur. Pia muss sich entscheiden, ob
sie auf der Seite der Unterdrücker oder der Unterdrückten stehen will.

Rezension:

Als begeisterter Metro – Zyklus habe ich mich gefreut ein Buch mit einer ähnlichen Richtung aus meiner Heimatstadt München zu lesen. Die Hauptfigur Pia wächst einem wirklich gleich ans Herz und auch die Beschreibung der Umgebung ist sehr gut gelungen. Auch die Liebesgeschichten sind gut eingebunden. Am Besten gefällt mir einfach das man sich als Münchner im Buch wieder findet und jeden Schritt der Akteure „mitgehen“ kann. Auch das Ende ist sehr gelungen und es werden alle Fragen beantwortet.

Fazit:

5 von 5 Sternen

 

MUC – Die verborgene Stadt:

Ein Jahr ist vergangen seit dem Beinahe-Bürgerkrieg in MUC. Aus der naiven Bergbewohnerin Pia ist eine starke junge Frau geworden, die sich gut in der postapokalytischen Stadt eingelebt hat. Doch es naht eine neue Gefahr, die MUC und alle seine Bewohner gefährdet: Utilitas, eine Metropole im Nordwesten, plant eine Invasion. Um den übermachtigen Gegner die Stirn zu bieten, bleibt den verfeindeten Parteien aus dem Hades und um den Propheten nur eine Wahl: Sie müssen sich verbünden. Pia wird alles riskieren müssen, um die Menschen, die sie liebt zu retten.

Rezension:   Achtung Spoiler !

Die Geschichte wird jetzt leider etwas abgedrehter. Die Liebesgeschichte wird weiter gesponnen – das ist auch in Ordnung. Allerdings wird anfangs überhaupt nicht wirklich klar, warum  Utilitas(das ehemalige Frankfurt am Main) MUC  erobern will. Dann machen sich Pia und ihre Freunde auf den Weg zur verborgenen Stadt (Flughafen München) durch die vom Atomkraftwerk Ohu atomar verseuchte Landschaft. Durch die Unterstützung der Flughafen-Bewohner können die Angreifer zurückgeschlagen werden. Was gerade im Gegensatz zum ersten Teil auffällt – ein offenes Ende um einen nächsten Teil anzuhängen. Mir persönlich gefällt das nicht ! Auch die vielen Fragen, die nicht beantwortet werden sind nicht mein Fall. Ich denke die Autorin hat nach dem Erfolg des ersten Teiles erkannt, das man eine schöne erfolgreiche Serie starten kann. Also kommt jetzt das große Warten auf den nächsten Teil !

Fazit:

4 von 5 Sternen

 

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