Buchrezension

Buchrezension: So finster der Zorn

„So finster der Zorn“ ist der 3. und abschließende Teil der Serie um die Agentin Paula Tennant des Autorenehepaares Alex Thomas. Ich kenne die ersten zwei Teile nicht. Trotzdem ließ es sich gut lesen, es gab immer wieder Erklärungen zu den vorhergehenden Bänden. Die Hauptperson Paula mit ihrer leicht morbiden Art und selbst erlebten üblen Vergangenheit schwankt selbst zwischen Hass, Vergeltung, Gerechtigkeit und Recht. Nun soll sie einen Fall lösen, in dem die Selbstjustiz eines Mörders, der foltert und brutal exekutiert, zunehmend Akzeptanz in ihr entstehen lässt. Während sie immer wieder von ihren eigenen Bildern und Dämonen gefangen genommen wird, muss sie sich der Frage der vermeintlichen Gerechtigkeit  zuwenden.
Der Schreibstil ist sehr bildgewaltig, beeindruckende Szenen werden so angedeutet, dass der Kopf die entsprechenden Bilder umfassend entwickeln kann. Quasi als Nebenschauplatz erfährt man was über wissenschaftliche Thesen, das Böse im Menschen erkennen und mit anderen Mitteln außer Psychotherapie therapieren zu können und erhält einen kleinen Einblick in mögliche Herangehensweisen der Neurochirurgie. Ein äußerst spannendes Buch, welches Neugierde in mir weckt und das dringende Bedürfnis, auch die ersten beiden Bände zu lesen. Sehr zu empfehlen!

Daher: 5 von 5 Sternen !

  • So Finster der Zorn
5

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