Buchrezension

Buchrezension: Auris von Vincent Kliesch

Nachdem Roman „Abgeschnitten“ von Sebastian Fitzek gemeinsam mit Michael Tsokos war ich sehr gespannt wie ein Thriller nach einer Idee von Sebastian Fitzek wohl ist.
Der Ansatz des akustischen Profilers fand ich sehr interessant, obwohl ich nicht sicher bin ob es dies mit der Fähigkeit des Profilers im Buch im realen Leben gibt.


Auch die Verflechtung der Geschichte vom Profiler und der Podcasterin war verständlich und gerade in der heutigen Zeit nichts völlig aus der Luft gegriffenes.
In die Person der Podcasterin waren aber leider so viele unterschiedliche Wesenszüge eingefügt, dass die Person nicht mehr wirklich glaubwürdig war. Gerade der Halbbruder, dessen Freund und auch der „Partner“ der Podcasterin waren irgendwie nicht wirklich toll beschrieben.
Die ersten Kapitel sind sehr spannend, der Ort wechselt häufig, die Geschichte wird verstrickter – sehr Fitzek-mässig. Und irgendwann denkt man, man rennt nur noch dem Szenario hinterher. Von A nach B und zurück, Personen tauchen auf und sind wieder weg, ändern ihre Launen von einer Sekunde zur Anderen.
Und sobald der Profiler in die „argentinische“ Vorgeschichte eintaucht war mir das Ende irgendwie klar.Die Auflösung am Ende ist irgendwie vorhersehbar – und besonders der Epilog mit der Podcasterin und dem Staatsanwalt fand ich furchtbar. Ich hoffe es gibt keinen zweiten Teil – befürchte aber Schlimmes !
Fazit: Der Grundgedanke ist interessant – der Schreibstil mittelmässig – das Ende nicht Fitzek-Style ! 2 von 5 Sternen !

Interessant wäre das Hörbuch zu dem Thema, da es nichts mit dem Roman zu tun hat. Vielleicht finden Fitzek-Fans hier was sie suchen – ich werde es mir anhören !

  • Auris von Vincent Kliesch
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