Buchrezension

Buchrezension: „Layers“ von Ursula Poznanski

Layers

Layers – die Wahrheit ist vielschichtig. Seit Dorian von zu Hause abgehauen ist, schlägt er sich auf der Straße durch – und das eigentlich recht gut. Als er jedoch eines Morgens neben einem toten Obdachlosen aufwacht, der offensichtlich ermordet wurde, gerät Dorian in Panik, weil er sich an nichts erinnert: Hat er selbst etwas mit der Tat zu tun? In dieser Situation bietet ihm ein Fremder unverhofft Hilfe an und Dorian ergreift die Gelegenheit beim Schopf – denn das ist seine Chance, sich vor der Polizei zu verstecken. Der Unbekannte engagiert sich für Jugendliche in Not und bringt Dorian in eine Villa, wo er neue Kleidung, Essen und sogar Schulunterricht erhält. Doch umsonst ist nichts im Leben, das erfährt Dorian recht schnell. Die Gegenleistung, die von ihm erwartet wird, besteht im Verteilen geheimnisvoller Werbegeschenke – sehr aufwendig versiegelt. Und als Dorian ein solches Geschenk nach einem unerwarteten Zwischenfall behält, wird er von diesem Zeitpunkt an gnadenlos gejagt.

Rezension:

Das Jugendbuch ist sehr fesselnd geschrieben und gerade als Jugendlicher kann man sich gut in die Hauptperson versetzen. Besonders durch die technischen Spielereien (Spoiler !!: Datenbrillen) ist immer für Überraschungen gesorgt und der Spannungspegel bleibt stets hoch. Auch die „Liebesgeschichte“ ist gut verpackt und nicht so kitschig wie in anderen Jugendbüchern. Gut finde ich auch, dass es in diesem Buch nicht nur Gute und Böse gibt, sondern dass auch die Guten ihre bösen Seiten haben. Einzig das Ende ist ein kleines Manko des Buches. Es ist so offen gehalten und auch von der Geschichte her nicht wirklich im Flow – wie wenn die Autorin schaut wie sich das Buch verkauft um dann einen zweiten Teil nachzuschieben.

Fazit:

Wegen des offenen und nicht zu der Handlung passenden Endes 4,5 von 5 Sternen.

 

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