Filmrezension

Filmrezension: Plötzlich Familie

Das Ehepaar Pete (Mark Wahlberg) und Ellie (Rose Byrne) beschließt, eine Familie zu gründen, und nimmt daher drei Pflegekinder von einer Adoptionsagentur bei sich auf. Doch damit haben sich mehr eingebrockt, als sie gedacht hätten. Denn die drei Kinder, die rebellische 15-jährige Lizzy (Isabela Moner), der verplante Juan (Gustavo Quiroz) und die kleine Lita (Julianna Gamiz), stellen sich als echte Teufelsbraten heraus und haben zunächst keinerlei Interesse daran, sich von ihren Pflegeeltern bändigen und erziehen zu lassen. Und auch Pete und Ellie müssen feststellen, dass das Elterndasein viel komplizierter ist, als sie es sich vorgestellt hätten. Nach und nach wachsen die Fünf jedoch zu einer Patchwork-Großfamilie zusammen…

Ich habe mir von dem Film ehrlich gesagt nicht viel erwartet – nur eine weitere Wahlberg-Komödie. Meine Meinung wurde Lügen gestraft.

Ja, der Film ist eine Komödie aber da der auf einer wahren Begebenheit basiert bleibt einem manchmal das Lachen im Hals stecken. Besonders die Szenen in der Selbsthilfegruppe für Adoptionseltern wird jeden Psychologen (und normalen Zuschauer) begeistern. Bei vielen Szenen dachte ich nur – „Ja, wie bei uns zuhause“. Und manchmal kullerten auch die Tränen – besonders bei den Gerichtsterminen.

Der Film hat mich mit den Schauspielerinnen und Schauspielern absolut überzeugt und vor allem die Damen vom Jugendamt sind den Eintritt wert.

Ich möchte nicht die Handlung vorweg nehmen aber wer sich den Film anschaut sollte nach dem Film sitzen um sich die realen Vorbilder im Abspann anschauen.

Fazit: 4 von 5 Sternen (ich mag keine HappyEnds :-))

  • Story
  • Schauspieler
  • Unterhaltung
4.5

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