Buchrezension

Buchrezension: Wédora – Schatten und Tod – Sandmeer-Chroniken

So, jetzt habe ich auch den zweiten Teil der Sandmeer-Chroniken „Wédora – Schatten und Tod“ gelesen. Also erstmal eine Meinung zu den ganzen Sandmeer-Chroniken – super Idee, eine Wüstenwelt wie in Dune, eine grosse, intigrante Handelsstadt und sympathische Hauptfiguren. Jetzt mehr zu Teil 2 – wie in Teil 1 werden extrem viele unterschiedliche Handlungen eröffnet, teilweise viel zuviele. Gerade die Handlung auf der Heimatwelt der beiden Hauptpersonen sind völlig überflüssig. Das Vorgehen in Wedora ist sehr spannend und anschaulich beschrieben wie man es auch von Markus Heitz gewohnt ist – aber ab und zu fehlt mir so der Aha-Effekt. Hier möchte ich besonders das Ende hervorheben – es ist wie ein hinklatschen der Auflösung – 550 Seiten Vorbereitung und dann alles schnell schnell beendet. Und die ganzen offenen Fragen ?! Im Abschluss schreibt Heitz das mit dem Teil die Sandmeer-Chroniken abgeschlossen sind – aber warum hat er dann nicht eine komplette Auflösung aufgenommen ? Was passiert mit Wédora, was ist mit den beiden „Beziehungen“ von Tomeija, was wird aus der neuen Beziehung von Liothan – kommt seine Partnerin hinter sein dunkles Geheimnis ?
Fazit: Der Lesefluss war super, manchmal wusste ich nicht ob ich wirklich einen Fantasyroman lese (wenn es um die modernen Maschinen ging) aber am Ende sind zuviele Sterne wegen dem Ende drauf gegangen. Leider kann ich nur 3 von 5 Sternen geben – ich hätte noch einen 3. Teil erwartet.

  • Sandmeer-Chroniken
3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.